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Max ist Marie - Ausstellung

Fotoprojekt Transident Transsexuell Transgender Kathrin Stahl 670x441

Foto: Kathrin Stahl


Ausstellungseröffnung

15.09.2023, 16:00 Uhr
durch: Ursula Nonnemacher, Integrationsministerin

Trans* Menschen – also Menschen, die sich nicht mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren – erfahren nach wie vor eine geringe Sichtbarkeit in der Gesellschaft und sind auch deshalb tagtäglich mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Die Ausstellung „Max ist Marie. Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“, die vom 15. September bis 15. Oktober im Foyer des Ministeriums gezeigt wird, will dazu beitragen, Unsicherheiten und Vorurteile abzubauen, Verständnis zu wecken und Akzeptanz zu fördern. Die von der Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg organisierte und vom Gleichstellungsministerium mit Lottomitteln geförderte Ausstellung wird am 15. September von Ministerin Ursula Nonnemacher eröffnet.



Mit ihrem Foto- und Textprojekt "Max ist Marie - Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind" möchte die Hamburger Fotografin Kathrin Stahl die trans* Thematik als das “Normale” zeigen, das es ist, als etwas, das Menschen, die sich vorher nicht damit beschäftigt haben, verstehen können wollen und sollen. Etwas, das ganz einfach da ist, so wie es ist.

Das Projekt handelt von Menschen, die im "falschen Körper" geboren wurden. Menschen, die meist bereits als Kind merkten, dass sie anders sind, als all die anderen Jungs, all die anderen Mädchen, mit denen sie sich eigentlich doch identifizieren sollten. Mit denen sie spielen wollten und es doch nur konnten, wenn sie sich verstellten. Menschen, denen das “Sich-Verstellen”, das “Sich-Anpassen” an das Geschlecht, in dem sie geboren wurden, ein Lebensmuster wurde, das unbeschreiblich viel Kraft kostet und aus dem sie irgendwann ausbrechen müssen, um überleben zu können.

"Max ist Marie“ ist ein einfühlsames Projekt.
Es möchte zeigen: Transidente Menschen werden nicht zu etwas Besonderem, alleine dadurch, dass sie transident sind. Und sie sind nicht in eine Schublade zu stecken.

 

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, 14467 Potsdam

Die Ausstellung ist dort ab dem 15. September 2023 besuchbar.

 


Interview mit Kathrin Stahl 



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2023 | Potsdam

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2023 | Lingen

2022 | Detmold

2022 | Mönchenglattbach 

2022 | Hildesheim 

2022 | Detmold

2021 | Nürnberg, St. Egidien

2020 | Magdeburg, Landtag Sachsen - Anhalt

2019 | St. Petri Kirche Dortmund

2019 | Junges Theater Kiel

2019 | Rathaus Hamburg

2018 | Flensburg, Rathaus in der Friedrichstadt

2018 | Dresden, Landtag, SPD-Fraktion

2018 | Frankfurt/ Oder, Viadrina

2017 | Heide, Rathaus

2017 | Bredstedt, Rathaus

2016 | Dortmund

2016 | Paderborn, Allgemeine Bibliothek

2016 | Mainz

2016 | Eberswalde, Fachhochschule für nachhaltige Entwicklung

2015 | Landtag Brandenburg, Fraktion Die Linke

2015 | Leipzig, Volkshochschule Leipzig

2015 | Berlin, Rogate-Kloster St. Michael

2015 | Cottbus, BTU Senftenberg - Cottbus


Die Ausstellung bekommen sie hier:

Katte e. V.
Jägerallee 29
14469 Potsdam

T: 0331 237 009 70
F: 0331 237 009 76
M: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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